Amazon und Facebook unter Beschuss – Apple knapp über Erwartung – Twitter Übernahme durch Elon Musk


Amazon und Facebook unter Beschuss – Apple knapp über Erwartung – Twitter Übernahme durch Elon Musk – Deutschland im Ausverkauf
 
 
Liebe Leser,
 
der Rebound an den Börsen war auf Wochenbasis erwartet und somit keine Überraschung. Wer meine Premium-Publikation von www.SWISSMONDAY.de bezieht, kennt meine Meinung zu Meta / Facebook. Und auch dieser Tagesabsturz von 20% am Tag der Quartalsergebnisse war deshalb für mich nicht überraschend. Überraschend dagegen ist die vehemente Verherrlichung eines tollen Wirtschaftsjahres 2023. Nein, die Rezession schlägt vor allem in den westlichen Industrienationen durch. Die Emerging Markets dagegen heben die Prognosen für die Weltwirtschaft nach ob. Thailand beispielsweise soll um über 3% wachsen.
 
Über die globale Entwicklung von Inflation / Deflation und die Rolle der Edelmetalle habe ich in einer interessanten Runde u.a. mit dem Vermögensverwalter Mathias Stüfe, Osteuropa-Experte Andreas Männicke u.v.m. gesprochen. Das ganze Gespräch wurde aufgezeichnet und kann hier angeschaut werden. („Leider“ haben wir deutlich die Sendezeit überzogen. Dafür glaube ich mit tiefgründigen Informationen)
 
https://www.youtube.com/watch?v=txOV4aJF8vw
 
Amazon hat am Donnerstag nachbörslich nicht nur seine Zahlen vorgelegt, sondern vor allem der Ausblick für das Weihnachtsgeschäft ist schwach. Amazon ist daraufhin wie im Fall Meta / Facebook um 20% eingestürzt. Ich verweise auch hier auf meinen Premiumdienst www.SWISSMONDAY.de , in dem ich bereits im Jahresausblick bei den Big-Techs zum 3. Quartal eine Warnung ausgesprochen habe. Die Inflation und die aufziehende Rezession haben sich nämlich bereits Ende 2021 abgezeichnet. Dagegen gab es aber auch positive Überraschungen wie bei Intel und Pinterest.
 
Die Übernahme von Twitter durch Elon Musk ist nun beschlossene Sache. Erste Ankündigungen von einer großen Entlassungswelle von bis zu 75% der Belegschaft lässt das Silicon Valley natürlich aufhorchen. Auch andere Tech-Konzerne wie Intel treten auf die Personal-Bremse. Was dies für den Arbeitsmarkt in den USA und speziell weltweit betrifft? – Das muss ich Ihnen nicht erzählen.

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Kommen wir auf Deutschland zu sprechen. Nachdem zunächst während der Corona-Pandemie der deutsche Mittelstand angeschlagen wurde und einige Unternehmer ihre Firmen ins Ausland verkaufen mussten, geht es jetzt an die deutsche Infrastruktur. Mit dem Verkauf von 24,9% am Hafen in Hamburg an die chinesische Staatsfirma COSCO ist der nächste Staatsstreich der deutschen Politik gegen die eigene Wirtschaft umgesetzt worden. Wahrscheinlich haben Sie auch die bevorstehenden Gesetze mitbekommen, die mittelfristig Investitionen in Deutschland für Deutsche stark eingeschränkt werden sollen. Der Raubzug gegen die Bürger nimmt jetzt erst volle Fahrt auf.
 
Spannend in diesem Zusammenhang finde ich wie nur kurzfristig über den anrollenden Energie-Notstand in den Medien berichtet wurde. Nun, immerhin wurde öffentlich darüber berichtet. Doch die Ruhe ist mir schon unheimlich, zumal es offiziell angekündigt wurde. Die Ankündigung besagt, dass es wahrscheinlich in einigen Regionen zu zeitweiligen Stromabstellung führen kann.
 
Wie geht’s an den Börsen weiter?
 
Anhand der Quartalszahlen trübt sich die Stimmung bei den Großinvestoren immer mehr ein. Die Börsenweisheit „Buy the dip“ verschwindet selbst in den bullischsten Formaten und Foren immer mehr. Denn man darf nicht vergessen, dass diese „Corona-Rally“ größtenteils auf Hoffnung und vor allem der Geldschwemme erzeugt wurde. Jetzt kommt die Realität ins Spiel – allerdings noch nicht bei den deutschen Aktien. Denn der DAX hat sich deutlich besser entwickelt als die USA. Dabei will nach Linde jetzt auch BASF zumindest das operative Geschäft ins Ausland verlagern. Wir sprechen hier von Zig-Tausenden von Arbeitsplätzen. Ich bin mir nicht sicher, dass es nur ein Gerücht bei BASF ist, oder bereits eine Entscheidung.
 
Auf jeden Fall sehe ich keine rosigen Aussichten, die jetzt auch die Unternehmen öffentlich verkünden. „NOCH“ können sich die Unternehmen auf die besser als erwarteten Ergebnisse, deren Erwartungen sie zuvor meist gesenkt haben, verweisen. Doch schlussendlich wird dadurch die Bewertung bei sinkenden Gewinnen immer höher. Ich erwarte jetzt nämlich – ÜBERRASCHUNG – eine Asset Deflation. Das heißt also, dass die Vermögenswerte eher rückläufig werden. Dies wird nicht nur den Aktienmarkt, sondern auch die Immobilien betreffen. Die wahrscheinlichen Auswirkungen auf die Banken lesen Sie am kommenden Montag im www.SWISSMONDAY.de.
 
Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!

Ihr
Rainer Hahn
Chefredakteur

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