Volkswagen bleibt in den Schlagzeilen – Ölpreis bei rund 70 USD – 1.Halbjahr abgeschlossen – Kospi bleibt hoch volatil – China revolutioniert den Goldmarkt und schafft Papier-Gold ab
Liebe Leser,
trotz der Seitwärtsbewegung bei den Aktien-Indizes war diese Woche alles andere als langweilig. Vor allem haben die deutschen Leser nach dem „Aus“ bei der Fußball-WM mehr Zeit. Und hier habe ich einen für mich schockierenden Ausdruck vom TV-Moderator, der während dem Spiel gegen Paraguay folgenden Spruch rausgeblasen hat: „Schade, dass sich bei der Logo-Umfrage die Kartoffilies vs. Adler als Maskottchen nicht durchgesetzt hat.“ Um 0:04 Uhr (live gehört). So oder ähnlich kam der Spruch vom Reporter / Moderator im ZDF, der über die Abstimmung vom Kinder-Kanal beim ZDF im Deutschen Fernsehen abgegeben hat, liebe Leser! JA, Deutsche sollen auf dem Trikot lieber eine Kartoffel als den Adler tragen. Nun, den Rest meiner Meinung lasse ich an dieser aus rechtlichen Gründen lieber weg.
Volkswagen sorgt weiterhin für Schlagzeilen. Jetzt sind „wir“ schon bei 140.000 Arbeitsstellen, die verloren gehen. Mit Seat soll eine ganze Marke verschwinden. Und gleichzeitig baut Volkswagen in der Forschung & Entwicklung ab. Die Entwicklung beim autonomen Fahren, das gemeinsam mit Bosch entwickelt wurde, ist aufgegeben.
Auf der geopolitischen Ebene sind meine Erwartungen eingetroffen. Weit und breit keine Einigungen in Sicht. Das Einzige, was für aufmerksame Menschen klar ist: die Not-Reserve-Lager beim Öl und Gas sinken weltweit und die Raffinerien brennen weiter. Aber unangenehme Themen legt man besser zur Seite. Der Haken an der Sache ist: der KNALL KOMMT, liebe Leser. Es ist technisch einfach nicht mehr möglich, dass die Energie-Versorgung für den Winter gesichert werden kann. Game Over! Das kennen die Menschen in diesem Ausmaß nicht und deshalb wird es auch ignoriert.
Es ist eine verkürzte Börsenwoche, weil in den USA der 4.Juli der große Tag ist. Für Deutschland bedeutet der 4.7.2026 eine zu erwartende Straßenschlacht beim Parteitag der AFD in Erfurt. Die politischen Themen überschatten momentan trotz der WM alles. Dabei werden die Existenzfälle bei den Menschen vor allem in Europa immer spürbarer. Es beginnt bekanntlich mit Ankündigungen von Entlassungen, dann werden Entlassungen zur Realität und es geht an die Ersparnisse. Danach kommt die große Fels-Kante. Dort geht es dann steil bergab. An genau diesem Punkt steht Europa gerade. Die Abrissbirne zeigt jetzt die Folgen und an dieser Stelle ist für mich nur die Frage: „Wann kommt die Reißleine an den Aktienmärkten?“ Es ist ein Zeitraffer, den die meisten, weichgespülten Menschen nicht raffen. DOCH: es ist unumgänglich. Und wer nicht vorbereitet ist, nun: der wird es heftig spüren.
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