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Unternehmens-Meldungen treten etwas ins Hintertreffen. Aber auf Oracle muss ich heute noch eingehen. Denn die Zahlen und Ausblick ist durchaus positiv. Für mich überraschend. Dies ist der positive Teil. Negativ bleibt es leider in Deutschland. Porsche hat im Vorfeld seiner Entlassungswelle, die im Sommer 2026 einsetzt, einen Gewinneinbruch von über 90% bekannt gegeben.
Noch einmal zurück zum Mega-Trend „Künstliche Intelligenz“: die Gefahr von Investment-Ausfällen nimmt massiv zu. Die höchsten Summen für KI-Unternehmen, die noch nicht an der Börse sind, wurden von „Schattenbanken“ investiert. Darunter ist auch viel „Private Equity“ Kapital und bei Ausfällen besteht die Gefahr eines Totalverlusts. Die ersten Groß-Investoren wie Blue Owl SIND in Schieflage. Ich gehe davon aus, dass noch viele weitere „in-offiziell“ auf der Kippe stehen. Über einen „Schwarzen Schwan“ will ich nicht spekulieren. Aber für mich ist es nur eine Frage der Zeit, bis ein großer Player die Domino-Steine aktiviert. So entspannt, wie es die Märkte sehen, betrachte ich die Lage nicht. Vorsicht bleibt des Jägers wichtigstes Prinzip.
Wie geht’s an den Börsen weiter?
Zum Wochenausklang ist die Stimmung an den Aktienmärkten gesunken. Die Wahrscheinlichkeit von einem baldigen Ende des Iran-Kriegs schwindet. Die Prognosen für eine Normalisierung des Schiff-Verkehrs in und um die Straße von Hormuz schiebt sich immer weiter nach hinten. Aus etwa 2 Wochen liegen die Prognose NACH Kriegs-Ende schon bei 3 MONATEN! Also wir müssen uns weltweit auf eine anhaltend hohe Preisentwicklung bei den Energie-Preisen einstellen. Dass dies Gift für den Konsum ist und die Inflation weitere Investitionen abwürgt, ist an dieser Stelle der zentrale Punkt. Die Auswirkungen auf die Unternehmens-Gewinne kann man jetzt schon erahnen. Es betrifft nahezu jeden Sektor. Privat habe ich schon in einigen Ausgaben beschrieben, habe ich mich mit einer Short-Position abgesichert.
Ich wünsche ein tolles Wochenende!
Ihr
Rainer Hahn
Chefredakteur
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