Gold-Preis korrigiert heftig – ZF 2,1 Mrd. EUR Rekordverlust – Samsung Aktie verliert bei 63 Mrd. USD Investition – Zinsen bleiben in USA, EU, Japan und UK unverändert – BYD Aktie gefragt
Liebe Leser,
der Iran-Krieg geht in die vierte Woche. Es scheint kein Ende in Sicht. Dafür sind die Folgen weltweit sichtbar. Denn Qatar hat eine ganze Reihe von Produktionen wie LNG und Aluminium eingestellt. Die Versorgung von Treibstoff ist im negativen Sinn in Asien angekommen. In Thailand, Laos, Bangladesch und weiteren Ländern sind teilweise die Tankstellen geschlossen oder es gibt Rationierungen. Der Krieg zeigt sich an allen Ecken und Enden. Die Börsen sind zwar bis zu 10% von ihren Rekordständen entfernt. Aber die schwerwiegenden Folgen für die Weltwirtschaft bietet den Aktienmärkten noch eine große Spanne nach unten.
Was die Börse bislang ebenfalls nicht aufgreift, ist die explodierende Ausfall-Rate bei Privat-Krediten! Die Auszahlungen sind bei vielen großen Private-Loan Anbietern ausgesetzt. Diese Kredit-Anbieter sind vor allem die Finanziers von Multi-Milliarden-Investitionen im KI-Sektor. Das ist ein Super-Gau, der Lehman Brothers aus dem Jahr 2008 in den Schatten stellt. Dieses Thema habe ich übrigens in meiner letzten Ausgabe vom Premium-Report „www.SWISSMONDAY.de“ beleuchtet. Es wird immer heißer, liebe Leser. Da hilft auch kein technischer Indikator wie „RSI“ oder „MACD“, etc.
In Deutschland zerfällt die Wirtschaft in rasender Geschwindigkeit. ZF hat seinen Verlust auf 2,1 Milliarden Euro VERDOPPELT! – Übrigens ist das DAX-Unternehmen Scout24 mit 5 Milliarden Euro bewertet. Das ist ein simpler Vergleich, wie es um die deutsche Wirtschaft steht. Außerdem haben die großen Zentralbanken in dieser Woche über die Zins-Entscheidung gesprochen. Überall (in Japan, EZB, Groß Britannien und in den USA mit der Federal Reserve) sind die Leitzinsen unverändert geblieben. Doch der Inflations-Schock durch die hohen Energie-Preise bringt die Wirtschaft weltweit in Gefahr. Ich wiederhole mich an dieser Stelle: die Weltwirtschaft wird gravierend nach unten korrigiert. Das wird auch nicht spurlos am Aktienmarkt vorbei gehen.
Bei Einzel-Aktien konnte BYD glänzen. Die Technologie-Entwicklung ist rasant und kommt auch langsam in den Neon-Röhren-Büros bei den Analysten an. Die Absätze wachsen stabil und somit haben wir einen Wochenanstieg von über 10% erreicht. Charttechnisch zumindest könnte jetzt der Ausbruch begonnen haben. Dagegen bleibe ich beim Sorgen-Kind Deutschland. Mir tut es übrigens wirklich weh, obwohl ich über die Hälfte meines Lebens in Asien bin. Es sind nicht zwangsläufig die Unternehmen oder Manager – es sind einfach die katastrophalen Rahmenbedingungen, unter welchen die deutschen Auto-Hersteller arbeiten müssen. Dafür, liebe Leser, dafür halten sie sich beachtlich gut.
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