BIG-Tech tiefrot – Software-Aktien durch KI-Vorstoß unter Druck


BIG-Tech tiefrot – Software-Aktien durch KI-Vorstoß unter Druck – Bitcoin erschüttert die Finanz-Welt – Silber und Gold bleiben hoch volatil – Alphabet investiert weiter in KI

Liebe Leser,

KI schlägt jetzt zu – und zwar trifft es jetzt die Software-Aktien. Anthropic hat mit seiner Software-KI die Märkte weltweit erschüttert und zog sich von den USA über Europa bis nach China und Indien. Der Software ETF (Ishare) hat um zeitweise bis zu 20% abgegeben. Oracle ist in diesem Spiel sehr anfällig: auf der einen Seite ist Oracle ein Software-Unternehmen und daneben stehen riesige Investitionen im KI-Bereich aus. Oracle ist massiv überschuldet und sollte die KI-Strategie nicht aufgehen, könnte dies ein großes Problem auslösen. Ein Problem hat auch Strategy (Michael Saylor), der rund 3,7% aller Bitcoins hält und der Durchschnittspreis bei 76.000 US Dollar liegt. Tja, jetzt ging der Bitcoin unter diese Marke und ist quasi gegenüber seinen Kreditgebern ins Minus gerauscht. Genauso sieht es auch bei der Strategy-Aktie aus.
 
Alphabet hat im Zuge positiver Zahlen weitere Investitionen von rund 180 Milliarden US Dollar angekündigt. Bei Microsoft, PayPal und weiteren Tech-Unternehmen geht die Korrektur dagegen weiter. AMD hat es mit einem Intraday-Minus von 17% förmlich zerrissen! Der Nasdaq (Tech-Börse) sieht nur noch eine Richtung und ist bereits im überverkauften Terrain. Doch am Donnerstag hat Amazon noch einen draufgelegt: die Aktie rutschte nachbörslich um 10% ab. SAP ist als deutsches Pendant der Tech-Industrie auch unter Druck. Dazu kamen auch die deutschen Rüstungs-Aktien wie Rheinmetall. Seit dem Hochstand hat der DAX binnen einer Woche über 1.000 Punkte abgegeben.
 
Zur Wochenmitte gab es herbe Abschläge in allen Vermögens-Klassen. Bitcoin rutschte unter die 70.000, Silber hat nach seiner kurzen Erholung am Donnerstag wieder um bis zu 14% Intraday-Minus und die Aktien habe ich schon erwähnt. Nun, Cash und Short sind gerade die sicheren Häfen. Energie (Oil&Gas) hält sich mit leichten Abschlägen relativ stabil.
 
Ich werfe noch einen Blick auf die historische Welle der geo- und politischen Welt. Venezuela scheint schon monatelang gewesen zu sein – auch die Aufregung über eine Übernahme der USA von Grönland. Dann kam der Iran und jetzt reißen sich die Medien inklusive Social-Media auf die Epstein Papers. Also ist es wirklich ein Wahnsinn, wie unsere Gedanken bombardiert werden. Vor allem, wenn man auf der journalistischen Ebene aktiv ist. Das ist Hochleistungs-Sport, damit man noch den Überblick behält. Es sind die regelmäßigen Ablenkungen. Denn aktuell spricht kaum jemand über die Gefahren an den Finanz-Märkten. Wie steht es um den westlichen Anleihen-Markt? Darüber habe ich vor wenigen Ausgaben vor allem über den Einfluss und potenziellem Gefahren-Faktor von Japan und auch für die USA in Zusammenhang mit den Carry Trades beschrieben. Die Vorbereitungen für die Digitalen Währungen läuft extrem schnell, während sich die Bürger über das Futter der Geopolitik am Stammtisch verrückt machen.


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Der nächste Step für den Abriss der EU und somit dem EURO sind die vorgezogenen Wahlen in Frankreich. Hier ist die rechtsgerichtete Opposition bei Umfragen weit vorn. Das Ziel: Frankreichs Opposition will aus der EU und somit auch dem EURO austreten. Es wäre tatsächlich eine große Erleichterung. Allerdings muss man darauf entsprechend vorbereitet sein. Denn eines Tages kommt ein großer Wandel im EURO. Und dann ist die jetzige Währung voraussichtlich deutlich weniger Wert oder verliert aufgrund der hohen Verschuldung komplett. Kurz und knapp: die nächsten Monate und Jahre bleiben spannend und wir müssen uns auf noch größere Umstellungen bzw. Veränderungen einstellen.
 
Wie geht’s an den Börsen weiter?
 
„Willkommen im Februar. Es wird ein heftiger Monat. Die ersten Vorboten haben wir in dieser Woche erlebt. Die Schwankungen bleiben nach meiner „Glaskugel“ auch in der nächsten Woche hoch.“ Das war mein Ausblick für diese Woche. Und ich selbst BLEIBE mit einen Short zur Absicherung drin. Das soll keine Zock-Empfehlung sein, wo man überdurchschnittlich viel seines Kapitals zu schnellen spekulativen Gewinnen reinlegen soll. Es ist nur eine Versicherung, um ruhig zu schlafen. Starke Nerven sind jetzt das Motto der Stunde. Diese Absicherung hat mir in dieser Woche nicht nur einen ruhigen Schlaf, sondern auch unter dem Strich einen Gewinn gebracht.

Ich wünsche ein tolles Wochenende!

Ihr
Rainer Hahn
Chefredakteur

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